Kontakt:
Annegret Jusepeitis
0178-2112996
info[at]iyoga-rostock.de
Was ist Yoga?
Grundsätzlich ist Yoga eine ganzheitliche Bereicherung für das Leben. Nur in wenigen Yoga-Richtungen wird der körperliche Aspekt als Voraussetzung für die geistig-mentale Entwicklung so deutlich in den Vordergrund gestellt wie im IYENGAR ® -Yoga. Nur in einem gesunden Körper kann ein gesunder Geist und eine reine Seele wohnen. Wie sonst sollte die Lebensenergie (Prana) im Körper zirkulieren? Wenn Muskeln verspannt und Nerven angespannt sind, wenn der Körper aufgrund von einseitigen Belastungen mit Krankheiten geplagt ist, ist es kaum möglich, den Kopf frei zu bekommen, emotional stabil zu sein oder sich vollständig zu konzentrieren.
Beim IYENGAR ® -Yoga handelt es sich um eine dynamische Übungsart, die das Gleichgewicht zwischen Kraft und Flexibilität sowie Anspannung und Entspannung betont. Dynamisch meint in diesem Moment die "Arbeit" in der Körperhaltung. Im Mittelpunkt steht eine hingabevolle Praxis von Yogahaltungen (Asana) und Atemtechniken (Pranayama).
Hanuman - der Sohn des Windgottes Vayu und der Halbgöttin Anjana - ist Symbol für Kraft, Hingabe, Sanftmut und Klugheit. |
Alignment
Typisch für IYENGAR ® -Yoga ist die anatomisch präzise und detaillierte Ausrichtung des Körpers in der jeweiligen Yogahaltung (Asana), um das Bewusstsein gezielt zu leiten und in tiefer liegende Körperschichten vorzudringen. Mit zunehmender Übungspraxis erreicht der/ die Übende einen exakten und stetigen Energiefluss im Asana.
IYENGAR ® -Yoga können sowohl Anfänger als auch Fortgeschrittene ausüben. Von B.K.S. Iyengar in jahrzehntelanger Yogapraxis speziell entwickelte Hilfsmittel wie Gurte, Decken, Klötze, Seile, Planken, Stühle oder Bolster erleichtern es dem/ der Übenden, die Stellungen besser auszuführen. Diese Props überwachen die korrekte Ausführung des Asana gewissermaßen.
Sequenzing
Im Unterricht werden speziell aufeinander abgestimmte Asanas geübt. Diese Übungsabfolgen gewährleisten eine für den Körper gerichtete und sinnvolle Dehnung und sich anschließende Stärkung der Muskeln und berücksichtigen die Wirkung auf das Nervensystem. Der Wechsel von Anspannung und Entspannung dient dem Lösen von Energieblockaden und der Entwicklung der Fähigkeit zur Selbstreflektion.
Timing
In den Asanas verweilen die Übenden über einen bestimmten Zeitraum, damit der Körper allmählich beginnt zu lernen, worum es in dem jeweiligen Asana geht. Anfänger halten die Asanas nicht so lange wie Menschen, die schon länger Yoga üben. Die Aufmerksamkeit wird zu Beginn der Praxis an ganz bestimmte Stellen geleitet. Mit zunehmender Übungspraxis breitet sie sich immer komplexer im ganzen Körper aus und ermöglicht neue Erfahrungen. Das Bewusstsein dringt in immer subtiler werdende Schichten vor. Wer über einen sehr langen Zeitraum regelmäßig Yoga übt, kann seinen Körper als Experimentierfeld wahrnehmen und ist durchaus in der Lage, in einem Asana zu meditieren.
Als Inbegriff der Weisheit ist Ganesha der Gott des Sadhaka, des Übenden. Er ist Gott des guten Gelingens und der Überwindung von Hindernissen. |
Wirkung der Yogapraxis
Was zunächst wie eine reine körperliche Betätigung aussieht, wirkt doch viel umfassender als beispielsweise Sport bzw. Gymnastik. Asana und Pranayama setzen ganzheitlich an. Das heißt, der ganze Körper sowie der Geist sind involviert, nicht nur eine spezifische Muskelgruppe. Daher wirkt eine Yogahaltung präventiv gegenüber den verschiedensten eventuell später auftretenden Fehlhaltungen oder anderen Erkrankungen und ist oft für die Beseitigung von mehreren Problemen nützlich.
Eine regelmäßige Yoga-Praxis verbessert die Atemqualität, regt den Stoffwechsel an, reguliert die Verdauung, kräftigt das Nervensystem, stärkt das Immunsystem, entschlackt den Organismus bzw. entgiftet ihn. Der/ die Übende erfährt Linderung von Schmerzen und Beschwerden, was für viele Personen mit Rücken- und Schulterproblemen relevant ist. Das Hormonsystem wird harmonisiert und das Herz-Kreislaufsystems gestärkt. Alle Organe werden optimal durchblutet und mit Sauerstoff versorgt.
Im Asana werden die Muskeln und die Nerven langsam gedehnt, ohne Schädigungen zu verursachen. Es entsteht eine bisher ungewohnte Freiheit im Körper, die in der Regel sofort wahrnehhmbar ist. Mitunter etwas später lässt sich eine dazu gewonnene Freiheit im Geist beobachten, die auf der körperlichen Freiheit basiert. Durch das Dehnen der Muskeln und Nerven bekommt das Bewusstsein die Chance sich auszubreiten und Stellen zu erreichen, die sich zuvor "im Dunkeln" befanden. Wird dies mit Achtsamkeit ausgeführt, erhöht sich als Nebeneffekt die Konzentrationsfähigkeit. Durch die Asana-Praxis wird der Körper und Geist auf die Pranayama-Praxis vorbereitet.
Im Pranayama erfährt man die Atemräume und die Steuerung des Atems in diesen Atemräumen. Prana -die Lebensenergie- wird optimal genutzt und geleitet. Hier geht es um die Schulung der Beobachtung - des Atems und Geistes. Wird Pranayama richtig ausgeführt, ist es möglich sich von allen Gedanken zu befreien und die Ruhe kennenzulernen.
Durch die permanent notwendige Aufmerksamkeit während der Übungspraxis befreit man durch regelmäßiges Üben von Asana und Pranayama den Geist von den vielen herumsausenden Gedanken. Dies wiederum führt zu mehr Ausgeglichenheit und innerer Gelassenheit, emotionaler Stabilität, Willensstärke, mentaler Klarheit, Stressabbau, Tiefenentspannung und Regeneration.
Shiva - der Gott der Yogins |
Kann ein(e) TeilnehmerIn nach einer individuell verschiedenen Zeitspanne die Asanas eigenständig ausführen, ist es für ihn/ sie möglich, Yoga auch zu Hause zu praktizieren. Anders als beim Training im Fitnessstudio benötigt man, um einfache Übungen auszuführen, lediglich eine Matte und den Willen, es tatsächlich zu tun.
Studie: Yoga und Meditation - feste Größen in deutscher Kultur und Geschäftswelt
Jede sechste Führungskraft und insgesamt fast dreizehn Millionen Deutsche praktizieren Yoga (Februar 2009).
Für die Studie, die im Auftrag des Unternehmens Innervestment - eines Anbieters für Yoga-Coachings und Exklusiv-Retreats - erfolgte, wurden insgesamt 1.000 Personen ab 14 Jahren befragt. Eine genauere Aufschlüsselung, was Yoga-Stile oder auch Differenzierungen zwischen Hatha-Yoga und ausschließlicher Meditation betrifft, wurde nicht vorgenommen.
Download der Studie hier möglich
Zitat: Dr. Müller-Wohlfahrt
„…ohne die anderen Schulen abwerten zu wollen, möchte ich ein Plädoyer für Hatha Yoga nach der IYENGAR-Methode abgeben: die Methode des indischen Meisters B.K.S. IYENGAR ist anatomisch eine äußerst präzise, durchgreifende Arbeit am Körper. Sie ist ein Feinabstimmen und Eindringen in immer tiefere Schichten und Zusammenhänge des Körpers und die damit verbundenen Wahrnehmungsebenen. Das erklärt die heilende Wirkung dieser Methode.“